Requia - Die Heimkehr von Olivia Mae

Eigentlich habe ich bei einem Gewinnspiel eine Printausgabe von Requia für eine Leserunde gewonnen... Doch dank der lieben Post kam diese bis heute nicht bei mir an. Dank Olivia Mae habe ich das Buch aber als E-Book lesen können, bis dann das richtige Exemplar ankommt. Das war so lieb! Danke viel mal dafür <3

1. Satz: "Kalt kroch der Wind über die Mauern von Erduins Hort."


"Die Welt wie Yana sie kannte ist nicht mehr. Alles hat sich verändert, das Blut in ihren Adern ist sprichwörtlich nicht mehr rot. Sie wird zur Requianerin, verliert den Status eines Erdbewohners und damit auch all ihre Wurzeln.
Gemeinsam mit ihrem Seelenband beginnt die aufregende Reise, in welcher sie nicht nur sich selbst retten muss, sondern auch einem ganzen Planeten die Treue schwört - Aurelis.
Aber kann das Unmögliche machbar gemacht werden? Die Feinde sind stärker als sie, älter als sie, magisch begabter als sie ...
Sie hat nur einen Vorteil, und den spielt sie eiskalt aus:

Sie denkt wie ein Mensch, handelt wie ein Mensch - kämpft wie ein Mensch ..."

Der Einstieg in die neue Geschichte fiel mir ziemlich schwer. Unter anderem, weil es wahnsinnig viel neues gab: neue Namen, neue Orte, neue Rassen...
Zum Glück hat Olivia Mae zu Beginn einige Erklärungen und eine Requia-Fibel eingebaut, wie am Ende ein Personenverzeichnis - dieses konnte ich teilweise gut gebrauchen.
Nach den ca. ersten 100 Seiten kam ich langsam in die einzelnen Geschichten der Hauptfiguren rein und hatte nur noch Mühe mit einigen anderen Randelementen.
Ab diesem Zeitpunkt wird die Geschichte, wie ich finde, wirklich sehr spannend. Es geht, wie im Klappentext schon erwähnt, um Requia. Darin gibt es einige sehr wichtige und auch schön ausgearbeitete Charaktere wie Ash, Quar und Aire. Auch Ry'jin finde ich sehr toll. An die aussergewöhnlichen Namen musste ich mich zuerst gewöhnen, so habe ich zum Beispiel "Rahel" noch nie als Männername gehört.
Gegen Ende hängen die einzelnen Gegebenheiten der Figuren irgendwie alle mit dem Schicksal von Yana, der Prinzessin, zusammen. Auch sind die verschiedenen Personen des Buches alle irgendwie miteinander verbunden und das eine ergibt das andere.
Der Schreibstil ist trotz des vielen Hin und Hers sehr angenehm, worüber ich froh war, denn so konnte ich wenigstens wirklich alles verstehen. Ich bin mir eine HighFantasy Geschichte einfach nicht gewohnt! Die Sprache ist für mich sehr bildlich, die Sätze angenehm lang.
Allgemein musste ich aber zuerst das Chaos einigermassen aufräumen, um überhaupt die einzelnen Puzzleteile zu sehen und zusammenzusetzen.

Eine Rezension für dieses Buch zu verfassen fiel mir wirklich sehr schwer, da ich die Geschichte zum einen wirklich mega spannend finde, sie mich aber auch so weit verwirrt hat, dass ich nicht ganz sicher bin, ob ich alles so verstanden habe, wie es gemeint ist, oder ob vielleicht genau das auch ein bisschen beabsichtigt war.

Für mich ist Requia die Heimkehr ein lohnenswertes Buch und ich fand es toll, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, dieses zu lesen. Ich werde auf jeden Fall auch den nächsten Teil davon verschlingen.
Durch den schweren Einstieg und die weiterführende Verwirrung, aber der trotzdem tollen Charaktere, spannenden Geschichte und dem schönen Schreibstil gebe ich hier 4 Sterne.

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