Meeresflüstern von Patricia Schröder

Das Cover hat mich gefangen! Ich konnte nicht anders, ich musste dieses wundervolle Cover in die Hand nehmen, befühlen und bestaunen! Das Cover passt wunderbar zum Inhalt! Auch diesen kann man sehr gut bestaunen! Aber schaut selbst:


Klappentext:
"Wie ein Geschöpf aus dem Meer taucht Gordian eines Tages vor Elodie auf. Geheimnisvoll. Magisch. Betörend. Seitdem kann sie nicht aufhören, an ihn zu denken, an seinen türkisgrünen Blick, seine Hände, die sie neugierig berühren. Und sie beginnt zu ahnen, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt und wie sehr ihr eigenes Schicksal mit den dunklen Legenden der Kanalinseln verknüpft ist ..."

Erster Satz: "Zärtlich ruhte Kyans Blick auf dem nackten Körper des Mädchens, der sich im Licht des schmalen, hoch stehenden Mondes gespenstisch vom dunklen Boden abhob."

Die 17 jährige Elodie muss nach dem Tod ihres Vaters einen Tapetenwechsel haben, um das traumatische Erlebnis zu verarbeiten. So zieht sie vorübergehend zu ihrer Tante auf die Insel. Doch Elodie hat riesige Angst vor dem Wasser....

Der Einstieg in das Buch war spannend und die Geschichte im Allgemeinen interessant.
Das Rad wurde hier nicht neu erfunden, doch, obwohl ich schon mehrere ähnliche Ideen in Büchern gesehen habe, hebt es sich von anderen solchen Geschichten ab.
Die Handlung war zeitweise etwas verwirrend, da das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist und man nicht genau weiss, von wem und aus welcher Zeit diese Einschübe stammen.

Die Charaktere sind sehr schön gestaltet, allesamt ziemlich undurchsichtig.
Da gibt es die neue Freundin Ruby, die sehr eigenwillig, aber wahnsinnig liebenswert ist. Ihr Freund hat Tourette, was ich mal wirklich schön fand. Es gefiel mir sehr, dass eine solche Beeinträchtigung in einem Buch vorkommt, aber nicht die Hauptrolle spielt.
Und dann gibt es da noch einige andere geheimbvolle Charaktere, die ich hier nicht erwähnen werde. Möchte ja nicht spoilern.

Meeresflüstern ist ein Buch, bei dem ich mal wieder grinsen musste: Endlich mal wieder eines, bei dem sich ein Junge zuerst in das Mädchen verliebt. Das gibt es irgendwie selten und war mal wieder etwas anderes.
Auch die Geschichte an und für sich dreht sich nicht nur um die Liebe und jugendliche Triebe, sondern auch um schwierige Themen, so zum Beispiel Ashtons Beeinträchtigung, Trauer, Mord und vieles mehr.

Durch diese ganzen unvorhergesehenen und auch wundervollen Wendungen im Buch, die Undurchsichtigkeit wie es weiter geht, und wegen dem unglaublich tollen Cover, gibt es von mir 4,5 Sterne.

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